Vegetarisch oder vegan? 3 einfache Schritte für sofort mehr Freiheit

Du willst es …oder doch nicht? „Eigentlich wollte ich…“. Zweifel. Der innere Kritiker poppt auf. Vorbei mit dem Spaß. „Wenn du dich Veganer nennst, darfst du nie wieder Käse essen!“. Der Satz geistert in deinem Kopf herum. Es ist wie eine Kette, die dich zurück hält auf deinem Weg. „Vegetarisch oder vegan? Was ist Richtig?“. Du kennst die Gurus. Die bekannten Pro & Contra Argumente fallen wir ein. STOPP! Muss es so sein? Oder geht es auch einfacher? Mit mehr Spaß & Freiheit?

vegetarisch oder vegan? - Intro

Grenzen & Fremdbestimmung: vegetarisch oder vegan?

Du stehst an der Klippe zu einem neuen Lebensabschnitt. Eigentlich willst du den Schritt machen. Anderseits fühlst du dich zurück gehalten. Eine geistige Kette, um deinen Fuß bremst dich. Statt einen Schritt vorwärts zu machen, trittst du auf der Stelle. Doch warum?

Extremen machen dir Angst. Egal ob auf Blogs, in Youtube oder Facebook: die vegan Gurus predigen dir ihre Weltansicht. „100 % vegan ist die Lösung! Auch in kleinen Mengen schaden dir Milch & Fleisch sehr.“

Da sind sie wieder. Externe Grenzen und damit Vorgaben für dein Leben. Denn du schenkst ihnen nicht nur deine Aufmerksamkeit, sondern auch dein Vertrauen. „Die leben schließlich schon 4 Jahre vegan und haben ein Kochbuch. Die müssen es ja wissen.“ Sicher? Oder tun sie nur so?

Nicht voran zu kommen, auf der Stelle zu treten und dein veganes Abenteuer nicht zu starten fühlt sich langweilig an, oder? Statt Umsetzung gibt es Theorie. Statt ausprobieren Zweifel. Statt Antworten nur noch mehr quälende Fragen. „Auf B12, Vitamin D und Eisen musst du als Veganer achten.“ „Niemals kannst du gesund vegan leben. Das geht nur mit Chemie-Pillen.“

Völlig egal ob online, von Freunden oder deiner Partnerin: die Kritik ist da. Das brauchen wir nicht totschweigen. Entscheidend ist einzig und alleine ein Punkt: Deine Reaktion auf die gegebenen Bedingungen.

6 Monate Unsicherheit für einen Schrittvegetarisch oder vegan? - Meine Story

Ich kann dich verstehen. 2014 hat mich Karl Ess ziemlich schnell begeistert Fleisch aus meiner Ernährung zu streichen. Vegetarisch: Check.

Das ging irgendwie unbedeutend schnell und war halt so. Mein Umfeld fand es zwar komisch und doch wurde es akzeptiert. Doch ich wollte mehr: rein pflanzliche Ernährung war mein Ziel. „Wenn dann so richtig gesund, ausgeglichen und perfekt.“ Wenn dann richtig. Doch es war zu viel. Ich war überfordert mit Informationen, Tipps und Kritik.

JEDER hatte eine andere Meinung. JEDER gab noch mehr Tipps. KEINER sagt mir, dass ich es einfach machen kann. Zumindest habe ich das nicht so wahrgenommen. Und doch genau darin liegt die Lösung: Tun. Dafür habe ich 6 Monate, viel Zeit und eine genaue Deadline gebraucht.

Ich zündete meinen veganen Turbo nach einiger Warm-Up-Zeit, doch dann richtig!

Mach es dir einfacher: Betritt die Tanzfläche langsam

Ich gebe es zu: mit deiner veganen Veränderung machst du den Schritt von der Bar auf die Tanzfläche. Vom unscheinbaren dabei sein zum aktiv Spaß haben. Ja, Spaß am veganen leben. Statt nichts erleben, darfst du Erfahrung sammeln. Du lebst deine vegane Veränderung!

„Und wie mache ich das jetzt? Du hast doch auch voll lange dazu gebraucht?“

Berechtigte Frage! Ich möchte es nicht bei einem „Mach es einfach“ belassen. Lass uns gemeinsam die Ketten ablegen in 3 einfachen Schritte:

1. Was geht zurzeit bei dir ab?vegetarisch oder vegan? - Foodphotography

“Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen.”
Anton Bruckner – Österreichischer Komponist

Willst du eine instabile Blechhüte oder einen prächtigen Party-Palast? Letzteres? Sehr gut, dann darfst du erst mal deine Augen öffnen. Das Ziel des 1. Schritts ist einfach und doch so hilfreich: Wie isst du zurzeit?
„Hä!? Naja ich esse….“. Nein, ich möchte nicht deinen geistigen Speiseplan wissen. Es ist für dich. Und du darfst auch nicht nur einmal darüber nachdenken, sondern es festhalten. Um Mark von marathonfitness.de zu zitieren:

Ein Ernährungstagebuch ist eines DEINER primären Feedback-Systeme, wenn Du Dein Reiseziel erreichen, Fett abbauen oder Muskeln aufbauen willst. Es ist wie ein Navi, das Dir anzeigt, wo auf der Karte Du Dich derzeit befindest.
Du bist der Pilot. Du regelst nach. Bis Du Dein „Reiseziel“ erreicht hast.
Ein Ernährungstagebuch ist eine der einfachsten Möglichkeiten, mit denen Du Abweichungen erkennst und schnell wieder auf Kurs kommst.
– Mark, marathonfitness.de

Keine Sorge, ich möchte dich nicht zum Fettabbau oder Muskelaufbau motivieren. Wobei letzteres auch mein aktuelles Ziel ist, aber das nur am Rande. Die obigen Worte treffen es auf den Punkt. Wenn du dein Essen eingibst, entsteht etwas Magisches:

Du denkst über dein Essen nach und die App spiegelt es dir wieder. Ganz ohne Wertung sondern in rationalen Zahlen. Glaub mir, alleine das wird einiges verändern.

Minimaler Aufwand, maximales Ergebnis: Tracken & notieren

Damit ist Schritt 1 weder teuer, noch aufwendig. Du machst damit den Schritt von der Bar zur Tanzfläche und bist bereit Handynummern einzusammeln. Denn mit z.B. Fddb hast du direkt einen Scanner für neue Kontakte. Das sind bei dir dann Gerichte und Lebensmittel. Das ganze wird gespeichert und du kannst später nachschauen, womit du „Kontakt hattest“….selbst wenn deine Erinnerungen verschwommen sind (auf ganz magische Art & Weise :D). Dazu kann ich dir herzlichst den oben zitierten Artikel von Mark empfehlen:

So verdoppelst Du Deinen Fettabbau in nur 3 Minuten – ohne vom Sofa aufzustehen

2. Warum alles ändern statt nur das Wichtige? Ignoriere bewusst

Ja, ich wollte es auch. Ja, es wird überall so verkauft und trotzdem bringt es dich nicht nach vorne. Statt direkt die Tanzfläche zu erobern, dir Platz zu schaffen, um einen ultra coolen Dance abzulegen, denn du nicht kannst, mach es angenehmer. Taste dich langsam vor und ignoriere die Details einfach mal. Ja, gerade dann, wenn du deine vegane Veränderung starten willst.

An der Klippe ist es wichtiger, die Kette loszuwerden, als einen super-eleganten Schritt nach vorne zu machen. Dazu darfst du dich eines allgegenwärtigen Prinzips bemächtigen: Pareto-Prinzip oder auch 80/20-Prinzip genannt. Wikipedia sagt dazu folgendes:

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt, 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.
– wikipedia.org/Paretoprinzip

Runtergebrochen auf deinen nächsten Schritt heißt es: Wenn du einen Großteil deiner Ernährung änderst, erreichst du mehr, als jedes Details sofort zu perfektionieren. Damit hast du nicht nur mehr Zeit, sondern auch viel mehr Spaß. Und darum geht es hier: Spaß & Interesse an deiner vegane Veränderung. Nix mit Dogmen, Grenzen und Perfektionismus. Dazu ein einfaches Beispiel:

Statt mit aufwendigen Bluttest deinen B12-Wert ermitteln zu lassen. Daraufhin Soll-Aufnahme-Werte zu berechnen, um dann fest zu stellen das du eine Tablette brauchst, geht es einfacher. Nimm eine Tablette B12 von Jarrow* täglich, höre auf dein Körpergefühl und mache später einen genauen Test. Koche dir stattdessen ein leckeres, veganes Gericht & sammle Erfahrung in deiner Küche. Das macht dich definitiv fitter & gesünder als x Milligramm B12 mehr am Tag. Meine Meinung.

vegetarisch oder vegan? - Grenzen

Starthürde niedrighalten – den Spaß dafür hoch

In Schritt 1 haben wir gemeinsam festgestellt, was du zurzeit isst. Damit bist du schnell & einfach bereit zu erkennen, mit was du täglich in Kontakt kommst. Die Veränderung wirst du durch deine neue Sichtweise aka Ernährungsbewusstsein (<- Must-Use Wort für angehende Veganer) erleben. Hier gilt ausprobieren, z.B. mit der FddbExtender-App.

Jetzt gilt es das ganze entspannt und frei zu machen. Damit du deine Fessel des Rückhaltes löst. Klingt philosophisch, ist es aber gar nicht. Setze so schnell es geht das neu gewonnene Wissen um. Fange heute noch an, ein veganes Gericht zu kochen. Damit hast du 20% Einsatz für 80% Ergebnis. Versuche auf dieser Basis nach & nach dich mit weiteren Schwerpunkte zu beschäftigen.

Entscheidend ist dabei: Lesen & umsetzen sollten maximal durch die Produktlieferzeit sich unterscheiden. Heißt: heute gelesen, sofort oder morgen / übermorgen umgesetzt. Nein, nicht jedes Gericht von Foodblogs umsetzten, dass wäre zu viel des Guten :D. Sondern gerade beim Thema Vitamine & Nährstoffe nicht deinen Perfektionisten auszupacken.

Damit sitzt du auch noch Frühs an der Bar und überlegst, welchen Drink du willst. Stattdessen wäre ein „schnell bestellter“ der Ideal Weg mit deiner App neue Kontakte zu sammeln. Du hast die Wahl und das jeden Tag! Das ist natürlich nur ein überspitzes Beispiel und doch darf es dir helfen zu verstehen worum es geht: Mach so schnell es geht, kleine vegane Schritt. Damit können Fesseln des Perfektionismus oder der Zweifel kaum entstehen, denn du bist dann schon viel zu weit vorangekommen.

Wie geht es jetzt weiter? Schritt 3 macht´s perfekt!

Natürlich möchte ich dich mit diesen 2 Tipps nicht alleine lassen. Sondern dir meinen von meinen wichtigsten, veganen Schritt berichten. Deshalb ist dein 3. Schritt ganz einfach und doch fast schon perfekt. „Was!? Gerade schimpfst du doch noch über Perfektionismus?!“ Ja und Nein :d Okay, wie komme ich da jetzt wieder raus? 😮

Schritt 3 ist perfekt, weil du wirklich aktiv wirst. Weil du ein VeganChanger bist. Weil du es nicht bei der Theorie lässt. Weil du unperfekt startest, um genial zu enden. Weil du mehr willst & weil du es für dich tust. Das „perfekt“ ist eher eine Anerkennung, als ein Status quo. Dahinter steckt etwas ganz einfaches: Hole dir den V-Letter und sei der erste, der erfährt, wenn es Neuigkeiten gibt…

Anmerkung: Wenn du mir auf Snapchat folgst, siehst du woran ich gerade Arbeite. Das Ergebnis erhählst du mit dem V-Letter als 1. *-*

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Ob du nun als Vegetarier oder Veganer weiterlesen willst ist völlig egal, denn du hast null Risiko dabei. Hier findest du weitere Artikel zum Thema „vegetarisch oder vegan?“:

Make a vegan change!

Nikolai Weidner

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